Pickel oder Warze? Das musst du beachten!

Eigentlich ist es relativ einfach zu bestimmen ob man einen Pickel oder eine Warze hat. Während es sich bei Warzen um klassische Hautwucherungen handelt, weist ein Pickel eine mit Eiter und Blut gefüllte Entzündung auf, welche einen Druckschmerz verursachen. Die meisten Warzenarten verursachen hingegen keine Schmerzen, einige Warzenarten verursachen jedoch einen leichten Juckreiz.

Übertragung und Vermehrung von Warzen

Der Auslöser für das Auftreten einer Warze sind Infektionen mit sogenannten Papillomviren (engl. human papillomaviruses) – kurz HPV-Viren. Sie werden durch infizierte Gegenstände oder von Mensch zu Mensch übertragen. Der Virus dringt in winzige Risse der betroffenen Hautpartie ein und vermehrt sich dann in den Zellkernen. Wenn man an der Warze kratzt oder rumdrückt, kann es zu einer Streuung der Warzen kommen.

Welchen Warzentypen habe ich?

  • Die gewöhnliche Warze kommt am häufigsten vor. Sie können erbsengroß werden und haben eine raue trockene Oberfläche. Insbesondere die Hände und das Gesicht sind von dieser Warzenart betroffen.
  • Am zweithäufigsten treten Flachwarzen auf, die verstärkt bei Kleinkindern und Teenagern auftreten. Sie sind in der Regel Hautfarben, grau-gelb oder leicht bräunlich.
  • Bei der Gruppe der Fußsohlenwarzen unterscheidet man zwischen Mosaik-und Dornwarzen, wobei die Dornwarze sehr schmerzhaft sein kann, weil sie Tief nach innen einwachsen kann.
  • Die höchst ansteckenden Feigwarzen befallen die Geschlechtsorgane oder den Bereich um den After. Da bei Feigwarzen ein Zusammenhang mit verschiedenen Krebsarten bestehen kann, sollte man in jedem Fall ein Besuch beim Arzt einplanen.

Effektive Warzenbehandlung

Die Behandlung einer Warze ist immer davon abhängig zu welcher Art sie gehört, ihrer Häufung und der betroffenen Stelle am Körper. Ob die körpereigene Immunabwehr die HPV-Viren abtötet und die Warzen dadurch für immer verschwinden, ist abhängig von der Stärke des Immunsystems. Auf diesem Faktor basiert auch die WIRA-Therapie, eine Infrarotbehandlung, die das umliegende Hautgewebe der Warzeninfektion erwärmt und die Selbstheilungskräfte aktivieren soll. Eine Behandlung mit Tinkturen aus der Apotheke oder dem allseits bekannten Warzen-Pflastern wird vor allem bei einfachen Warzen angewendet. Eine ebenso effektive Methode ist die Vereisung von Warzen mittels Stickstoff, wodurch das Warzengewebe abstirbt.

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