Natürliche Hautpflege mit Arganöl

Arganöl ist ein wahres Wundermittel der Natur. Es erfreut sich seit Jahren größter Beliebheit – auch in dermatologischer Hinsicht: Regelmäßig aufgetragen, verleiht es dem Anwender auch in höherem Alter ein strahlendes und jugendliches Aussehen. Doch was genau ist Arganöl und woher stammt es? Der folgende Text geht dieses Fragen auf den Grund und beschreibt, wobei es helfen kann.

Was ist Arganöl und woher stammt es?

Der Argan-Baum wächst nur im Südwesten Marokkos und ist dementsprechend selten. Seit vielen Jahren gewinnen die Berberfrauen aus den Früchten in mühsamer Arbeit das kostbare Öl. Dieses findet seinen Einsatz in der Küche, in der Medizin und vor allem auch in der Kosmetik. Der Baum selber ist einer der ältesten der Welt und seit einigen Jahren vom Aussterben bedroht. Daher wurde das Gebiet Marokkos zu einem sogenannten Biosphärenreservaterklärt. Für die Einwohner gilt er als Baum des Lebens, da er sie mit Bauholz, Brennstoff, Essen und dem wertvollen Arganöl versorgt.

Wofür kann Arganöl eingesetzt werden?

  • gegen trockene oder unreine Haut
  • gegen Pickel und Akne
  • gegen Sonnenbrand
  • gegen häufigen Juckreiz
  • zur Schönheitspflege
  • als Massageöl
  • gegen Falten
  • als Körperpeeling

Gesund für die Haut und die Haare

Argan-Nüsse: Arganöl

Argan-Nüsse: Arganöl

Arganöl ist ein reines Naturprodukt und daher frei von jeglichen chemischen Bestandteilen (Konservierungsstoffen oder Duftstoffen). Daher kann es auch problemlos von Menschen verwendet werden, die eine empfindliche Haut haben. Zudem sind viele wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, wie zum Beispiel Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren. Diese Stoffe sorgen dafür, dass sich die Haut regeneriert und begünstigen die Zellbildung und die Zellheilung. Zudem ist Vitamin E in der Lage, den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren und weist eine antioxidative Wirkung auf, wodurch es auch als Radialfänger bezeichnet wird. Quelle: zeitung.de/arganoel/

Tipp 1: Arganöl bei trockener, strapazierter Haut

Wenn unter trockener oder strapazierter Haut gelitten wird, sollte diese leicht befeuchtet werden. Anschließend kann das Arganöl mit kreisenden Bewegungen einmassiert werden. Nach einigen Minuten ist es eingezogen und sorgt für Linderung. Da die Haut in der Nacht sehr aufnahmebereit für diverse Nähr- und Pflegestoffe ist, sollte das Öl kurz vor dem Schlafengehen aufgetragen werden. So kann es nachts seine volle Wirkung entfalten. Natürlich kann Arganöl auch tagsüber aufgetragen werden, allerdings bleibt ein leicht öliger Glanz auf der Haut zurück. Dieser könnte Außenstehende leicht glauben lassen, der Anwender würde Schwitzen.

Tipp 2: Heilerdemaske bei unreiner Haut/Akne

Die Gesichtshaut ist den ganzen Tag über diversen schädlichen Umweltreizen ausgesetzt, wie zum Beispiel Frost, Hitze, Abgasen oder auch trockenerer Heizungsluft. Daher sollte sie passend gepflegt werden, um nicht an Glanz zu verlieren. Zudem sorgt Arganöl auch dafür, dass sie sich wieder weich und zart anfühlt, wodurch das Wohlbefinden gesteigert wird. Das Selbstbewusstsein steigt und die neue positive Ausstrahlung wird schnell von den Mitmenschen erkannt. Um die Haut mit vielen wichtigen Nährstoffen zu versorgen und Hautunreinheit oder Akne zu bekämpfen, kann eine Heilerdemaske sehr hilfreich sein.

Hierfür werden fünf Esslöffel Heilerde mit lauwarmem Wasser angerührt und dann ein Esslöffel Arganöl hinzugegeben. Nach gründlichem Umrühren sollte eine dickflüssige Masse entstanden sein. Diese wird nun auf die Haut aufgetragen, wobei natürlich die Augen und der Mund ausgelassen werden. Die Maske sollte so lange auf dem Gesicht belassen werden, bis sie komplett getrocknet ist, zumeist dauert dies nicht länger als 15 Minuten. Anschließend wird sie mit lauwarmem Wasser abgewaschen und die Haut abgetrocknet.

Wenn auch die Haare optimal gepflegt werden sollen, kann Arganöl-Shampoo verwendet werden. So wird erreicht, dass sie nachher weitaus mehr glänzen und sich auch deutlich besser kämmen lassen.

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